Patienten

16.02.2012

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Befragung in urologischen Praxen: Wie wird die Früherkennung zum Männerthema?


16.02.2012 - Krebsfrüherkennung zählt nicht zu den Domänen der Männerwelt. Im Gegenteil: Während zwei Drittel aller Frauen in Deutschland regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, hat jeder zweite Mann zwischen 45 und 65 Jahren diesen Schritt noch nie getan - nicht einmal einen ärztlichen Check-up durchführen lassen. Und dies, obwohl allgemein bekannt ist, dass Heilungschancen meistens umso größer sind, je früher Erkrankungen entdeckt werden. Das gilt besonders auch beim Prostatakarzinom und allen anderen urologischen Tumorerkrankungen. Den Beweggründen von Männern, eine Früherkennungsuntersuchung in Anspruch zu nehmen, wurde mit einer repräsentativen Patientenbefragung nachgegangen. Präsentiert wurden die Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift „Der Urologe“ (Ausgabe 12/2011), dem Organ der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU).


Neue Leitlinien der EAU zur Vasektomie

16.02.2012 – Wenn es um die verschiedenen Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung geht, zählt die Sterilisation des Mannes zu den Alternativen. Die Vasektomie, bei der meist ambulant bei örtlicher Betäubung ein Stück des Samenleiters entfernt wird, gehört zu den zuverlässigsten Methoden. Der Eingriff, der für den Arzt nur ein kleiner Schnitt, für den Patienten aber ein großer Schritt ist, will gut überlegt sein. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Gesellschaft für Urologie (EAU) aktuelle Leitlinien insbesondere zur Patientenaufklärung, aber auch zum Eingriff selbst vorgelegt.


Online-Doktor mit Risiken und Nebenwirkungen

05.12.2011 – Das Internet ist eine gewaltige Fundgrube für Informationen aller Art - auch für Informationen über Krankheiten, ihre Symptome und ihre Behandlungen. Insbesondere jüngere Menschen tauchen bei körperlichen Beschwerden häufig zu einer ersten Selbstdiagnose ein in die Gesundheitswelt, die „Doktor Google“ ihnen erschließt. „Das ist nicht ohne Risiko, weil Fehleinschätzungen zum Beispiel einen dringend angeratenen Arztbesuch fatal hinauszögern können.


Aktiv für Jungengesundheit!

05.12.2011 – Mehrere Jahrzehnte Frauenförderungen zeigen Wirkung: Beim Thema Bildung und Gesundheit sind Frauen die Siegerinnen im Geschlechtervergleich. Mädchen sind besser in der Schule, machen häufiger Abitur und studieren. Frauen leben gesünder, rauchen weniger und konsumieren seltener Drogen. Sie haben weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gehen häufiger zum Arzt und nutzen die Krebsfrüherkennung öfter als das vermeintlich starke Geschlecht. Dabei sind Jungen, laut Experten, häufiger krank als Mädchen, und ab der Pubertät ist ihr Unfallrisiko drei bis vier Mal höher.


Internet: Kostenlose Übersetzungen für „Medizinerlatein“

29.11.2011 - So einfach wie der Grundgedanke, so durchschlagend ist der Erfolg: Medizinstudenten übersetzen medizinische Befunde in eine verständliche Sprache – kostenlos und streng vertraulich. Das neue Internetprojekt „washabich.de“ ist Anfang des Jahres an der Technischen Universität (TU) Dresden initiiert worden. Es hilft Patienten, die mit „Medizinerlatein“ nicht vertraut sind, ärztliche Beurteilungen ihres Gesundheitszustands oder Untersuchungsergebnisse zu verstehen und die sich daraus ergebenden möglichen Folgen eher einordnen zu können.


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